Interessengemeinschaft von Züchtern in Deutschland, die mit der ICS-NL zusammenarbeiten
 
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ICS-NL Zuchtschau / Körung / Hoftermin – Tipps und Anleitung für eine gelungene Veranstaltung. E-Mail
Es werden viele Fragen an uns gestellt, wie man seine Pferde bei ICS-NL vorstellen kann.
Immer wieder tauchen die gleichen Fragen auf. Und für einige von Euch ist es ja auch das erste Mal, dass Ihr Eure Pferde bei unserem Zuchtverband vorstellen wollt. Dieser Beitrag sollte sowohl für den Gastgeber als auch für die Teilnehmer einige Tipps geben. Hier sind die wichtigsten Antworten:

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ICS-NL Zuchtschau / Körung / Hoftermin

Tipps und Anleitung für eine gelungene Veranstaltung.

Es werden viele Fragen an uns gestellt, wie man seine Pferde bei ICS-NL vorstellen kann.

Immer wieder tauchen die gleichen Fragen auf. Und für einige von Euch ist es ja auch das erste Mal, dass Ihr Eure Pferde bei unserem Zuchtverband vorstellen wollt. Dieser Beitrag sollte sowohl für den Gastgeber als auch für die Teilnehmer einige Tipps geben. Hier sind die wichtigsten Antworten:

Welche Voraussetzungen sollte der Gastgeber bieten:

Grundsätzlich kann jeder einen Termin bei sich auf dem Hof beantragen und einen Hoftermin (mind. 5 Pferde) oder eine größere Zuchtschau ( ab ca. 15 Pferden ) ausrichten, sofern die Platzmöglichkeiten da sind. ( Parkplätze, Gastpaddocks, Gastkoppeln, Gastboxen, Toiletten, Vorführplatz, usw… )

Auf die einzelnen Punkte gehe ich später ein.

Wer kann alles an einer Zuchtschau / Hoftermin teilnehmen:

Grundsätzlich kann jeder teilnehmen, und sein Pferd vorstellen ( auch Wallache ).

Jeder, der mit seinem Pferd aktiv am Zuchtprogramm des ICS-NL teilnehmen möchte. Dazu wird man Mitglied bei ICS-NL, und das Pferd wird beim Zuchtverband in Holland registriert.

Der Ablauf ist prinzipiell immer der Gleiche – egal ob man eine Zuchtschau / Hoftermin ausrichtet oder als Gast daran teilnimmt. Dennoch sind Zuchtschauen immer aufwendiger für den Gastgeber, da eben auch der Platz für Publikum, Gastpferde, Catering etc… zu beachten sind. Zum anderen sind Zuchtschauen für das Publikum schöner anzusehen, und der Werbeeffekt ist deutlich höher, wenn man entsprechend Werbung für so eine Veranstaltung machen kann. Außerdem kann man evtl. ein Rahmenprogramm mit anbieten (Pferdeverkaufsschau, Decksprungversteigerung, Vorführungen mit den Pferden, Hengstparade, Kinderbetreuung, Flohmarkt, Ponyreiten etc… ).

A ) DIE ZUCHTSCHAU:

Es muss ein ebener Vorführplatz vorhanden sein.

Optimaler weise hat man einen eingezäunten Reitplatz ( z. Bsp: Sand, Holzhäcksel, Wiese )

Eine Reithalle ist vor allem bei schlechtem Wetter genial, und bietet sich für Hengstkörungen an.

Es reichen ca. +/- 15 x 30 m vom Maß her aus.

( Tipp: Wiesenplätze vorher mähen, dann läuft es sich wesentlich leichter. Sandplätze sollten nicht frisch mit zu viel Sand aufgefüllt werden. Ein tiefer Sandplatz erschwert das Vorführen nur unnötig)

Vor Beginn der Zuchtschau gibt man die Pässe / Importscheine sofern vorhanden bei der Zuchtleitung ab. Am besten stellt man der Zuchtleitung einen überdachten Platz am Vorführring an. Entweder ein Richterhäuschen, oder ein Pavillon mit Tisch und Sitzgelegenheit.

Die Pferde werden einzeln in den Ring geführt, und zunächst im Stand von der Körkommission angeschaut und gemustert. Wenn für das Pferd bereits ein Pass ( FN-Pass oder von einem Zuchtverband ausgestelltem Pass ) existiert, und eine Chipnummer im Pass vermerkt ist, wird die Chipnummer mit einem Lesegerät überprüft und das Pferd identifiziert. Damit die Pferde optimal vor dem Richterteam aufgestellt und präsentiert werden können, bietet es sich an, einen “Vorführring“ mittels Bodenstangen auf dem Reitplatz aufzubauen. Alternativ könnte man anstatt Bodenstangen auch Strohbündel oder Blumentöpfe aufstellen, um ein Dreieck optisch darzustellen.

1 ) Gerade Aufstellen vor dem Richterteam:

Die Zuchtleitung betrachtet das Pferd von allen Seiten und geht auch um das Pferd herum. Die Zähne werden grundsätzlich auf Korrektheit überprüft, und das Exterieur des Pferdes genau unter die Lupe genommen. Das Pferd wird nach den vorgegebenen Rassekriterien des Zuchtverbands als Irish Cob begutachtet. Siehe: Zuchtzielbeschreibung / siehe Rassestandard

http://www.ics-bayern.de/index.php?option=com_content&view=article&id=45&Itemid=67〈=de

Hier seht Ihr den Bewertungsbogen ( noch unausgefüllt ):

Im Einzelnen werden 15 Bewertungskriterien mit Noten versehen. Der Typ zählt doppelt. Durch die Gesamtpunktzahl kann das Pferd folgende Prämienränge erreichen:

  1. Prämie 144 - 160 Punkte ( ausgezeichnet )
  2. Prämie 136 - 143 Punkte ( gut )
  3. Prämie 128 - 135 Punkte ( genügend )

DER TYP: Es wird noch unterschieden in “schwerer Typ“ ( heavy ) und “mittelschwerer Typ“ ( middle). Hier gibt es oft Missverständnisse. SCHWER sind nicht zwangsläufig nur sehr große Irish Cobs. Nein, auch ein 1,40 Stckm. Ponytyp kann in die Gruppe “schwer“ eingeordnet werden. Es kommt auf die Stärke des Röhrbeins an, das in Proportion mit dem Gesamterscheinungsbild deutlich kompakt und kräftig sein soll. Nur Pferde unter bzw. bis max. 1,70 m Stockmaß sind zur Zucht zugelassen.

2. ) Zum Abschluss der Bewertung im Stand, wird das Pferd eine Runde im Schritt und Trab an der Hand vorgeführt. Hier werden Raumgriff, Takt und Korrektheit der Gangarten bewertet. Ein Show-Trab wie bei den Friesen ist nicht erwünscht. Der Galopp wird nicht gezeigt. Springen wird ebenfalls nicht gefordert. Es wird immer rechts herum / rechte Hand geführt. Man darf einen Peitschenführer mit in den Ring als Hilfe mitnehmen. Fohlen bei Fuß dürfen frei im Ring mitlaufen. Der Vorführring sollte sicherheitshalber in fremder Umgebung eingezäunt sein.

3. ) Nach der letzten Runde im Trab um das Dreieck stellt man sein Pferd erneut vor der Körkomission auf ( Siehe Foto 1 ) . Abschließend wird die Bewertung verlesen, und die Prämie vergeben.

4. ) Das Vermessen / Haare ziehen / Chippen / Fotos machen:

Wenn die Bewertung abgeschlossen ist, führt man das Pferd aus dem Ring / Reitplatz heraus. Das Pferd wird dann mit einem Stockmaß an einem ebenen ( bei Regen überdachten) Platz vermessen, eine Haarprobe entnommen und evtl. gechippt, falls das Pferd noch keinen Chip hat. Das Pferd wird von allen Seiten fotografiert. Ein Foto wird später im Onlinestammbaum der ICS-NL veröffentlicht

( http://irishcobsociety.net ) . 3 Fotos werden für das Zertifikat verwendet, welches 8-14 Tage nachgeschickt wird.

5.) Nun ist Euer Pferd bei ICS-NL registriert, bewertet, prämiert, und es kann jetzt am Zuchtprogramm für Irish Cobs bei ICS-NL teilnehmen. Das Ganze dauert ungefähr 15 Minuten pro Pferd. Bei Zuchtschauen wird noch ein Tagessieger ausgewählt. Dazu werden die entsprechenden Pferde nochmals in den Ring zur Aufstellung gebeten. Die Zuchtleitung entscheidet anhand der höchsten Bewertungen wer “Tageschampion“ wird.

6.) Man bekommt gleich nach der Veranstaltung den Pass zurück. Pässe werden nie eingezogen. Diese gehören ein Leben lang zum Pferd und ihr braucht diese auch für den Transport. Ihr bekommt an Ort und Stelle einen Stempel von ICS-NL mit Unterschrift der Zuchtleitung in den Pass eingetragen. Die Bewertung und der Prämienrang inkl. der erhaltenen Gesamtpunktzahl werden im Pass vermerkt. Den Bewertungsbogen bekommt ihr mit dem Pass nach der Veranstaltung ausgehändigt, wenn die Teilnahmegebühr in bar bezahlt worden ist. Wenn das Pferd / Fohlen noch keinen Pass hat, wird dieser ca. 8-14 Tagen nach der Veranstaltung per Post nachgeschickt.

7. ) Der Ausrichter einer Zuchtschau sollte für einen Imbiss sorgen: Eintöpfe oder Grillfleisch erfreut sich immer größter Beliebtheit, genauso wie Kaffee und Kuchen. Es ist dem Veranstalter überlassen, Essen & Trinken gegen geringe Gebühren zu verkaufen. Dann kann die Veranstaltung in geselliger Runde ausklingen.

B ) DER HOFTERMIN:

Jeder kann einen Hoftermin beantragen. Die Gründe FÜR einen Hoftermin sind verschieden. Doch viele Züchter lassen zurzeit Ihren gesamten Pferdebestand ins Stammbuch der ICS-NL eintragen, so dass ein Transport mit so vielen Tieren auf eine weiter entfernte Zuchtschau unzumutbar wäre. Wer nur 1-2 Pferde vorstellen möchte kann sich selbstverständlich an einem der vielen Hoftermine anschließen, oder auf eine Zuchtschau fahren. Für einen Hoftermin sollten mindestens 5 Pferde zur Vorstellung angemeldet werden.

Für das Mustern im Stand bzw. das Vorführen der Pferde im Schritt und im Trab reicht ein ebener Platz.

Bei gutem Wetter ist das meistens gar kein Problem. Die Vorführung der Pferde kann im Innenhof stattfinden, oder auf einem befestigten Weg.

Bei regnerischem Wetter möchte die Körkommission die Tiere im Stand im Trocknen begutachten können. Hier wäre ein Scheune, Stallgasse oder eine witterungsunabhängige Überdachungen notwendig. Ein Tisch als Ablage für diverse Utensilien und zum Schreiben, sowie eine Sitzgelegenheit sollten für die Zuchtleitung bereitgestellt werden. Die Zuchtleitung freut sich auch sehr über eine kleine Stärkung ( Kaffee & Kuchen oder wahlweise ein kleiner Imbiss ).

Wer einen Reitplatz hat oder ein eingezäuntes ebenes Wiesengrundstück, kann selbstverständlich dort seine Tiere vorstellen ( Siehe Zuchtschau ) .

Die Tiere werden genauso bewertet und prämiert wie auf einer Zuchtschau. Siehe oben Punkt 4 – 6

B ) DIE HENGSTKÖRUNG

Hengste werden erst ab dem 3. Lebensjahr durch die sogenannte “Hengstkörung“ zur Zucht zugelassen. In Ausnahmefällen entscheidet die Zuchtleitung vor Ort, ob ein ausgesprochen guter Hengst sogar schon 2-jährig gekört werden kann. Dazu muss der Junghengst aber schon so gut entwickelt sein, dass die Zuchtleitung diese Ausnahmeentscheidung trifft.

Hengste können zum aktuellen Zeitpunkt auf folgenden Veranstaltungen in Deutschland vom Zuchtverband der ICS-NL gekört werden:

a ) Zuchtschau:

Für die Vorstellung von Hengsten auf öffentlichen Zuchtschauen müssen einige Rahmenbedingungen geklärt sein. Der Ausrichter einer Zuchtschau sollte die Möglichkeit bieten, Hengste in entsprechend geeigneten Boxen außer Reichweite der Stuten unterzubringen. Es sollte eine Reithalle oder zumindest ein mit Holz fest eingezäunter Platz vorhanden sein. Hengste sind naturbedingt nicht immer so einfach und sicher vorzuführen, wenn rossige Stuten auf einer Veranstaltung stehen. Hier wird schon im Vorfeld mit dem Ausrichter einer Zuchtschau besprochen, ob er auch Hengste sicher auf seiner Veranstaltung beherbergen und kören lassen könnte. Für eine “Zuchtschau MIT Hengstkörung“ wird auf der HP www.ics-bayern.de entsprechend hingewiesen ( Zuchtschauplakat / Ausschreibung ).

b ) Hoftermin:

Für die Hengstkörung auf einem Hoftermin entscheiden sich derzeit sehr viele Züchter und Hengsthalter, die zu ICS-NL wechseln möchten. Die meisten Hengste haben sich schon anderweitig auf Körveranstaltungen gezeigt, und sind schon von verschiedenen Zuchtverbänden gekört worden. Folglich haben sich diese Hengste bereits in fremder Umgebung präsentiert und bewährt. Manche Hengste haben bereits eine Hengstleistungsgeprüft bei anderen Verbänden erfolgreich abgelegt, und wurden vor Publikum längst öffentlich vorgestellt. Teilweise liegen sogar schon ärztliche Gutachten vor, die von anderen Verbänden zum Kören eines Hengstes Pflicht sind. Somit wird auch kein erneutes Gutachten von ICS-NL gefordert, um den Hengst bei ICS-NL anzuerkennen. Junghengste und Einzelhengsthalter können sich ebenfalls problemlos einem nahe gelegenen Hoftermin zur Körung anschließen, wenn der Gastgeber einen Hengst beherbergen kann.

c ) Hengstkörung:

NOCH ist es etwas schwierig genügend Hengste für eine reine Hengstkörung nach dem Vorbild der Holländer ( ca. 50 Hengste ) auf die Beine zu stellen. Ein Grund ist sicher, weil die meisten Hengsthalter die Körung auf einem Hoftermin gleich mitmachen lassen, wenn sie eh schon ihren gesamten Stutenbestand und die Fohlen derzeit eintragen lassen. Ein 2. Grund ist die Größe Deutschlands. Für einen Hengsthalter ist es nicht zumutbar durch ganz Deutschland zu fahren, nur um 1 Hengst kören zu lassen. In 1-2 Jahren werden nach jetziger Einschätzung jedoch so viele deutsche Züchter deutschlandweit mit ICS-NL flächendeckend zusammenarbeiten, dass eine Großveranstaltung für Hengste erstmals ins Auge gefasst werden kann. Erste Gespräche wurden bereits geführt.

Hier ist ein kleiner Videoclip von einer Hengst-Körung in Holland:

http://www.tvschijndel.nl/flash/player/nieuws/player.php?src=20090302_paarden

Oft gestellte Fragen:

Muss ein Pferd Abstammung haben, um bei ICS-NL eingetragen zu werden ? NEIN

Der Zuchtverband ICS-NL setzt andere Prioritäten, als mancher Zuchtverband in Deutschland. Deutsche Zuchtverbände setzen schon jetzt bevorzugt auf eine Zucht in Generationen. Für ICS-NL ist vorrangig die Qualität eines Zuchtpferdes das wichtigste Zuchtziel. Die ICS-NL legt ihren Schwerpunkt nicht auf lange Ahnentafeln, die vielleicht bei einem anderen Stammbuch gute Noten hatten, und von deren Ahnen man nicht immer nachvollziehen kann, ob die Vorfahren überhaupt dem Irish Cob Rassestandard entsprechen. Es kommen immer wieder so gute Zuchtpferde aus Irland / England, die hervorragende Nachzuchten hervorbringen. Allerdings sind die Züchter in England / Irland es nicht gewohnt mit Deckscheinen zu züchten, und mit einem Zuchtverband zusammen zu arbeiten. Somit wachsen die meisten Pferde dort ohne Papier in großen Herden auf, bis sie erst 2-3 jährig erstmals beim Zuchtverband vorgestellt werden. ICS-NL will nicht auf diese zum Teil hervorragenden Tiere verzichten. Pferde ohne bekannte Abstammung werden nicht diskriminiert, kommen in das Basisbuch und deren Nachkommen sind HB1 aufstiegsberechtigt. Die Fohlen 2er eingetragener IC Zuchtpferde werden bei ICS-NL ins Hauptbuch 1 als Irish Cob eingetragen.

Muss mein Hengst eine Hengstleistungsprüfung ablegen ? NEIN

ICS-NL hat 2005 eine Leistungsprüfung für Hengste eingeführt. Diese Leistungsprüfung ist jedoch freiwillig. Jeder Hengsthalter kann diese Prüfung auf einer offiziellen Zuchtschau / Körung vor Publikum ablegen. Der Hengst kann seine Arbeitsprüfung z. Bsp.: gefahren oder geritten absolvieren. Ungefähr 10 Hengste haben diese Prüfung schon bestanden.

Was ist der Unterschied zwischen Keuring & Körung ?

Die ähnlich klingenden Worte Körung (D) und Keuring (NL) haben nicht exakt die gleiche Bedeutung: In Holland heißt JEDE Beurteilung eines Pferdes "Keuring". In Deutschland erhalten Hengste deutscher Verbände auf einer sogenannten KÖRUNG quasi die offizielle Zuchtzulassung – sie werden gekört. Wenn die Zuchtleitung der ICS-NL bei deutschen Züchtern zu Gast ist, um deren Pferde auf Zuchtschauen / Hofterminen zu bewerten und einzutragen, dann können auch Hengste bei so einem Termin gekört werden. Das Pferd wird anhand 15 verschiedener Rassekriterien bewertet ( siehe Bewertungsbogen oben ). Der Züchter sieht anhand der Einzelnoten einfach verständlich und im Detail nachvollziehbar, wo sein Pferd Schwachpunkte aufweist und wo seine Stärken liegen. Pferde die nicht genügend dem Rassestandard entsprechen ( schlechter als 3. Prämie ), werden nicht eingetragen.

Wie soll das Pferd präsentiert werden ?

Ein Bewertungspunkt ist die “Präsentation“. Dafür kann man die Höchstnote 10 erreichen. Dafür sollte das Pferd sauber gewaschen sein. Im Sommer ist das in der Regel kein Problem. Das Langhaar ( Schweif & Mähne ) werden offen getragen – nicht eingezopft ! Das Pferd sollte ein sauberes Zaumzeug tragen ( klassisch oder western ist egal ).

Wie sollen Pferdevorführer & Peitschenführer aussehen ?

Auch das Erscheinungsbild des Vorführers kann in die Präsentationsnote mit einfließen. Der Pferdeführer und sein Peitschenführer können sich farblich abgestimmt präsentieren. In Holland sind die professionellen Pferdevorführer ganz schick in Weiß ( weiße Hose, weißes Oberteil, weiße Schuhe, Krawatte ). Es steht aber jedem Züchter frei in seinen eigenen Stall/Gestütsfarben das Pferd vorzuführen. Handschuhe können bei Bedarf getragen werden, und die Laufschuhe sollten sehr bequem sein. Wenn das Wetter nicht mitspielt, hat die Zuchtleitung vollstes Verständnis, wenn die Kleidung der Witterung entsprechend eher zweckmäßig ist, und dem Wetter angepasst gewählt wird. Wir wollen nicht, dass unsere Züchter sich auf unseren Veranstaltungen erkälten.

Muss mein Pferd eine Trense tragen ?

Auf Hofterminen kann jeder Pferdebesitzer sicher selbst erkennen und entscheiden, ob sein Pferd mit Halfter oder Trense am besten und sichersten vorzustellen ist. Bei größeren Veranstaltungen kann das Verhalten eines Pferdes schon anders aussehen, und immer wieder kommt es zu Unfällen, wenn die Tiere sich losreißen. Daher empfehlen wir eine Zäumung mit Gebiss, wenn dadurch das Pferd sicher zu führen ist.

Welche Titel kann mein Pferd erreichen ? Was bedeutet STER & PREFERENT

STER: Wenn ein Pferd 2 x in 2 verschiedenen Kalenderjahren mit einer 1. Prämie ausgezeichnet wurde, dann erhält es den STER Titel, und bekommt die in Züchterkreisen hochbegehrte STER-Schleife als Auszeichnung verliehen. In Deutschland wird der STER Titel auch für die Vorstellung auf Hofterminen vergeben.

PREFERENT: Ein Deckhengst kann seine hohe Qualität noch zusätzlich über die Nachzucht bestätigen. Wenn der Hengst mindestens 3 erwachsene Nachkommen mit einer 1. Prämie nachweisen kann, hat der Hengst das Recht den PREFERENT-Titel zu tragen.

Kampioen: Der Tageschampion einer öffentlichen Zuchtschau / Hengskörungsveranstaltung darf das Prädikat Kampioen 200? führen.

Können Wallache auch an einer Bewertung teilnehmen ? JA

Wir haben sehr viele Anfragen von Wallach-Besitzern. Und da bei ICS-Holland ausschließlich Irish Cobs bewertet werden, und immer das Pferd / die Rasse im Vordergrund steht, kommt es nicht auf das Pedigree oder das Geschlecht an. Natürlich sind Wallache immer sehr gerne auf den Schauen/Hofterminen gesehen. Schließlich sind Wallache hervorragende Vertreter
dieser schönen Rasse. Sie werden auch im Onlinestammbaum als Nachkommen der jeweiligen Elterntiere geführt. Außerdem ist es ist für jeden Besitzer spannend zu erfahren, wie sein Pferd auf so einer Schau abschneidet. Da ein Wallach naturgegeben nicht mehr am Zuchtprogramm teilnimmt, muss man auch NICHT extra Mitglied beim Verband werden.

Was kostet das Ganze:

35,00 € Pferd vorstellen und bewerten lassen, wenn es schon einen Equidenpass hat

75,00 € Bewerten, Zeichen, Chippen – wenn das Pferd noch keinen Pass hat

105,00 € Hengstkörung

15,00 € Chippen extra ( für alle Zuchtpferde bei ICS-NL Pflicht als Kennzeichnung )

15,00 € Besitzerwechseleintrag

20,00 € 10 Deckscheine ( sind mittlerweile auf Deutsch übersetzt )

42,00 € Jahresmitgliedsbeitrag ( inkl. Verbandszeitschrift / 4 x im Jahr )

10,00 € einmalige Aufnahmegebühr

150,00 € Spesen pro Termin ( Körmeister, Anfahrtskosten etc. )

00,00 € Keine zusätzliche Jahresgebühr für Zuchtpferde

00,00 € Kostenlose Werbung für Deckhengste und VK Pferde

EXTRA SPESEN: Der Gastgeber trägt immer die Anfahrtskosten und die Körmeisterspesen für die Zuchtleitung. Wenn sich mehrere Züchter zu einem Termin zusammenschließen können die Spesen geteilt werden.

Weitere Fragen über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Tel: 08707-939401

www.ics-bayern.de

 

 
BITTE UM GEDULD: Termine und Homepage E-Mail

Liebe Züchterkollegen und Freunde der Irish Cobs,

in den letzten Tagen und Wochen haben sich immer mehr Züchter und Pferdebesitzer gemeldet, sich unserer freien Gemeinschaft anzuschließen, um zusammen mit der ICS-NL Hoftermine und Schauen durchzuführen. Erfreulich ist auch die mittlerweilen (fast) perfekte grenzübergreifende Zusammenarbeit mit unseren Nachbarstaaten. Viele neue Freundschaften wurden geschlossen und Geschäfte getätigt. Seit Ende 2008 haben sich jetzt 48 Züchter aus Deutschland angeschlossen und derzeit sind 210 Pferde aus Deutschland eingetragen - Tendenz sehr stark steigend!

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